Logo Uwe Tischer
zum Warenkorb
Zum Warenkorb

Parts for Bikes

UG haftungsbeschränkt
Geschäftsführung Ulrike Wollnik
15 Jahre Jubilaeum
 
Druckversion
22.11.2011

Tipp 18

Bei den Modellen R45, R65, R80 und R100 läuft die Kardanwelle im Öl. Die...[mehr]

Kategorie: Tipps

Kalender

Dezember
Mo Di Mi Do Fr Sa So
48 25 26 27 28 29 30 01
49 02 03 04 05 06 07 08
50 09 10 11 12 13 14 15
51 16 17 18 19 20 21 22
52 23 24 25 26 27 28 29
1 30 31 01 02 03 04 05

Warenkorb

Keine Produkte im Warenkorb.

PayPal-Logo

Tipp 22: „Offene Ansaugtrichter“

Was im Folgenden genannt wird, gilt allgemein und erhebt KEINEN Anspruch auf Vollständigkeit. Weiterführende Infos zu diesem Thema werden gern angenommen.

Die Größen der Düsen beziehen sich auf BING–Vergaser für 2–Ventiler BMW´s.

Die Farbe der Zündkerzenkontakte gibt Aufschluss über das Gemisch. Je heller, (bis weiß) ist das Gemisch zu mager (zu viel Luft). Je dunkler (braun bis schwarz) ist das Gemisch zu fett (zu viel Benzin). Die Feinabstimmung erfolgt über die Gemischschraube.

Etwas Theorie:

Die LL-Düse hat auf die Gemischaufereitung ca. 35 % Einfluss, also im unteren Drehzahlbereich. Die Hauptdüse auch ca. 35%, aber im oberen Drehzahlbereich.

Der Einfluss von Nadeldüse / Düsennadel beginnt bei ca.20% und reicht fasst bis Vollgas, ist also eigentlich der wichtigste. Trotzdem hat sich die unten beschriebene Vorgehensweise im Ansatz als praktisch erwiesen.

Der originale Luftfilter dient neben dem Filtern der Luft auch als Ansauggeräuschdämpfer.

Wenn dieser entfällt, bekommt der Motor erst einmal „mehr“ Luft zu dem bisherigen Benzin. Das Gemisch stimmt nicht mehr und der Motor wird schlecht laufen, wenn er überhaupt anspringt. Wenn der Motor schlecht anspringt, oder im Leerlauf unruhig läuft, die LL-Düse von 45 auf 50 setzen.

Die Vergaser müssen neu abgestimmt werden. Wenn man nicht über einen Prüfstand verfügt kann man sich auch wie folgt helfen:

Zuerst, ohne eine Änderung am Vergaser eine bekannte Strecke fahren. Beim Fahren merkt man sich z.b. 2 Drehzahlen und die zugehörige Geschwindigkeit, z.B. bei 80 km/h und bei 130 km/h. Zurückfahren und die Werte aufschreiben.

Dann die Filter wechseln, gleiche Strecke fahren, und die gleiche Geschwindigkeit fahren. Vermutlich wird der Motor schlecht Gas annehmen, weil das Gemisch nicht stimmt. Erfahrungsgemäß muss die Hauptdüse, bei K&N–Filtern um „eine 5er bis 10er Größe“ (z.B. 145 auf 150) und bei offenen Ansaugtrichter um „zwei oder drei 10er Größen“ z.B. 140 auf 160 oder 170) vergrößert werden.

Wieder die gleiche Strecke fahren, dann zurück und das Ergebnis aufschreiben. Das kann mehrere Versuche dauern. Man muss sich an das Optimum „heran tasten“ Die genannten Größen sind Erfahrungswerte und sind von Motor zu Motor verschieden. Jetzt noch mal oben bei „etwas Theorie“ nachschauen. Wer die Möglichkeit hat, kann jetzt mit der nächst grösseren Nadeldüse, z.b. von 2.66 auf 2.68 gehen und den Fahrversuch wiederholen.

Wenn der Motor im Teillastbereich gut Gas annimmt,

auch mal Vollgas fahren und das Gas zügig zurück nehmen. Bleibt die Drehzahl trotzdem noch eine Weile hoch,

obwohl das Gas zurück genommen wurde, ist die HD zu groß gewählt.

Die Feinabstimmung erfolgt dann über die Kerbe der Nadeldüse. Dabei wird von oben nach unten gezählt:

Bei K&N–Filtern ist oft nur eine kleine Änderung notwendig. Manchmal reicht schon, die Düsennadel eine oder zwei Kerben „höher zu hängen“.

Wir recyceln Verpackungen und sind Partner von Landbell